Rüsselsheim. Eine aufgefrischte Händler-CI soll nun den Neustart der Marke verdeutlichen. Etwa 200 Betriebe sind bereits umgerüstet, bis Ende 2016 soll das neue Erscheinungsbild komplett umgesetzt sein. „Es ist uns wichtig, dass der Kunde bei all seinen Kontakten zum Unternehmen den neuen, positiven Geist der Marke Opel spürt“, sagt Peter Christian Küspert, Vertriebschef der Opel Group. „Der Handel spielt als persönlicher Ansprechpartner für den Kunden dabei eine entscheidende Rolle. Wir wollen deshalb, dass auch unsere Händler und ihre Mitarbeiter umparken – und das nicht nur im Kopf, sondern auch optisch.“
Überschaubarer Aufwand
Küspert betont, dass es sich bei der neuen Händler-CI um ein im breiten Konsens mit der Händlerschaft abgestimmtes Projekt handle. Opel bietet für die Umsetzung zusätzliche Beratung an und gewährt finanzielle Unterstützung für Betriebe, die das benötigte Baumaterial noch bis Ende des Jahres 2014 bestellen. Das äußere Erscheinungsbild der neuen Händler-CI ist geprägt von großen Glasflächen, die von einer dunklen, fein gerippten Metallfassade eingefasst werden. Die Kunden betreten das Autohaus durch ein gelbes Portal mit einem mehr als mannshohen Opel-Logo. Im Innern des Autohauses sollen helle Fliesen, hellgraue Wände sowie Holzmöbel und gelbe Infoständer eine freundliche und nahbare Atmosphäre schaffen. „Das Konzept ist stimmig, der neue Auftritt wirkt frisch und modern, aber keineswegs aufgesetzt oder zu exklusiv“, sagt Ulrich Brass, Geschäftsführer der Brass- Gruppe mit 19 Opel-Standorten und Vorstandsmitglied des Verbands Deutscher Opel-Händler (VDOH). Ein Autohaus der Brass- Gruppe, ein Neubau in Hanau, trägt bereits die neue CI. „Bei den anderen beginnen die Umbauten im kommenden Jahr“, sagt Brass, was vor allem daran liege, dass die Umsetzung neuer Richtlinien bei Bestandsbetrieben meist schwieriger zu bewerkstelligen sei. Er schätzt die durchschnittlichen Gesamtinvestitionen für die neue Händler-CI auf 40.000 bis 50.000 Euro pro Standort. Der neue, sympathische Auftritt der Händlerbetriebe ist aber nur die eine Seite, sagt Brass. „Eine CI verkauft keine Autos.“ Nun seien vor allem die richtigen Produkte nötig. Der neue Corsa sei schon mal ein guter Anfang – „und dann hoffen wir natürlich alle auf den neuen Astra.“