München. Die Gesamtkosten einer Firmenwagenflotte geben demnach den Ausschlag für die Wahl der Fahrzeuge. Vor allem für deutsche Unternehmen spielen die Total Cost of Ownership eine entscheidende Rolle bei der Anschaffung der Firmenflotte. Bei der Flottenfinanzierung dominiert weiterhin das Leasing, dabei halten sich Kilometer- und Restwertverträge hierzulande in etwa die Waage. Das Wachstumspotenzial ihres Fuhrparks schätzen die Befragten etwas zurückhaltender ein als im Vorjahr. Bei den kleineren Unternehmen (unter 100 Mitarbeitern) rechnen noch sieben (Vorjahr: 17) Prozent damit, dass ihre Firmenflotte wächst. Diese Erwartung führt auch dazu, dass nur noch 34 (Vorjahr: 48) Prozent dieser Unternehmen einen weiter steigenden Kostendruck im Fuhrpark befürchten. Der Umweltgedanke scheint bei den meisten Flottenbetreibern angekommen: Zwar plant nur gut ein Zehntel der großen Firmen in den nächsten zwei Jahren die Anschaffung von Elektroautos, doch setzt die Mehrheit auf verbrauchsarme Modelle.
Dienstwagen
Wenn der Bleifuß die Kosten treibt
Über 70 Prozent der Fuhrparkmanager in großen Unternehmen (ab 1000 Mitarbeiter) gehen davon aus, dass die Fahrer der Dienstwagen die Gesamtkosten negativ beeinflussen – allerdings ergreifen nur wenige Unternehmen regulierende Maßnahmen, wenn der Fahrstil der Mitarbeiter die Flottenkosten hochtreibt. Dies hat das aktuelle CVO-Fuhrpark-Barometer des Full-Service-Leasinganbieters Arval ergeben. Befragt wurden europaweit mehr als 3600 Fuhrparkmanager.