Sicherheit. In Amerika sind Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache für Menschen im Alter zwischen vier und 44. Erstaunlich ist, dass weniger Menschen an Drogenmissbrauch oder Krebs sterben. Die Zahl der Opfer entspricht jeden Werktag einer Boeing 747, die vom Himmel fällt.“
Google kann eine Menge Dinge besser, als Autos bauen
„Vor allem suchen wir nach Partnern. Google kann sicher eine Menge Dinge besser, als Autos zu bauen. Unser Ziel ist zunächst, die Technologie zur Reife zu entwickeln. Erst dann schauen wir, wie daraus ein Geschäft zu machen ist.“
„Wir haben die ersten Prototypen, die primär für das Fahren auf Autobahnen und Landstraßen gedacht waren, von vielen Menschen fahren lassen. Sie waren enthusiastisch und zeigten sehr großes Vertrauen in die Technik. Doch nach einer Analyse des Nutzerverhaltens haben wir uns vor anderthalb Jahren auf den urbanen Verkehr fokussiert. Das entspricht unserer Mission, Mobilität für jeden zu ermöglichen.“
wird in jedem Fall benötigt, einschließlich Informationen über Fahrspuren, Ampeln und Fußgängerüberwege. Nur mit GPS kommt es bei der Positionierung allerdings zu Abweichungen von zehn Metern und mehr. Zudem kann GPS Fußgänger und andere Autos nicht erfassen. Ein vollständig selbstfahrendes Auto wird daher drei Technologien kombinieren: Kameras, Laser, Radar. Wir glauben, dass jedes Sensorkonzept seine Vorteile hat.“
„Für das Google-Auto haben wir ein eigenes BIOS entwickelt, eine Arbeit, die sich nicht jeder macht. (Anm. d. Red.: Das BIOS ist für den Kaltstart eines Computers verantwortlich.) Das schien uns unter Sicherheitsaspekten richtig. Um in allen Situationen autonom fahren zu können, benötigen wir eine Rechenleistung, die etwa fünfeinhalb Desktop-Prozessoren entspricht.“
„Mein Sohn ist jetzt zehn Jahre alt. In Amerika dürfen schon Teenager Auto fahren, und das ohne gute Fahrschulausbildung. Das heißt, ich habe fünf Jahre, um ein Auto zu entwickeln, bei dem er nicht selbst fahren muss, um zu seinen Freunden zu kommen. Das ist ambitioniert, aber das ist der Weg, den wir gehen werden.“
(Anm. d. Red.: In einem kurzen persönlichen Gespräch nach seinem Vortrag schränkte Urmson das Fünfjahresziel ein: Er sei schon zufrieden, wenn die Technik erlaube, autonom auf allen Straßen in Mountain View zu fahren. Fragen nach der Verwendung der Daten, die Google durch ein autonom fahrendes Auto gewinnt, wich Urmson aus, verwies auf die Wahlfreiheit des Fahrers, die zu gewinnende Sicherheit und sogar den geringeren CO2-Ausstoß. Transatlantische Verständigungsschwierigkeiten auch hier.)