Paris. Trotz nahezu identischer Größe versprechen Opels Entwickler mehr Komfort und Platz im Innenraum. Auf dem neuesten Stand, bezogen aufs Segment, will man bei Infotainment und Assistenzsystemen sein. Wie schon beim Adam lassen sich auch im Corsa die Navigation vom Smartphone auf das Display im Auto übertragen und verschiedene Apps nutzen. In der Preisliste stehen zudem Extras wie Frontkamera, Verkehrsschild erkennung, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner.
Corsa
Karten im A-Segment werden neu gemischt
Der neue Opel Corsa hat in Paris Premiere gefeiert. Die fünfte Auflage – intern Generation E genannt – des seit 32 Jahren gebauten Kleinwagens ist bereits bestellbar und kommt Ende des Jahres zum Händler. Vom Vorgänger liefen 12,3 Millionen Einheiten vom Band. Gebaut wird der komplett neu entwickelte Corsa als Drei- und Fünftürer in Saragossa und – ausschließlich als Dreitürer – in Eisenach. Die Preise beginnen bei 11.980 Euro, vergleichbar mit dem Vorgänger.
Einliter-Dreizylinder
Neu ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 90 oder 115 PS. Er gehört der SGE-Generation („Small Gasoline Engine“) an und wurde jüngst im Adam vorgestellt. Ebenfalls neu ist ein 1,4-Liter- Vierzylinder-Turbo mit 100 PS, der den gleich starken Sauger ablöst, aber deutlich mehr Drehmoment hat. Beim 1,3-Liter-Diesel wurden Laufruhe und Emissionen verbessert, er leistet 75 und 95 PS. Ein DSG bietet Opel nicht, aber ein automatisiertes Schaltgetriebe. Zudem gibt eine konventionelle Sechsgangautomatik. Sportlich Ambitionierten will Opel 2015 eine OPC-Version bieten. Hier ersetzt der 1,4-Liter-Turbo den alten 1,6-Liter-Motor. Leistungsmäßig will man dennoch keine Abstriche machen. Der neue Corsa OPC wird rund 200 PS leisten.