Lissabon. Flottenausstoß von 122 Gramm CO2 je Kilometer. „2020 müssen wir aufgrund unserer Schwungmassenklasse 92 bis 93 Gramm je Kilometer erfüllen“, so Vahland. Er hofft daher auf eine größere Verbreitung von Erdgasmotoren (CNG). Der Škoda-Chef will vor allem im Segment der Klein- und Kompaktwagen neue technische Wege gehen und vermehrt sogenannte Boost-Rekuperationssysteme (BRS) einsetzen. Diese werden derzeit in Zusammenarbeit mit Bosch adaptiert, arbeiten auf 48-Volt-Basis und sollen die Lücke zwischen Start-Stopp-Systemen und Hybridantrieben schließen. Zum Package gehört ein separater Lithium-Ionen-Akku (0,25 kWh). Škoda verspricht sich von den Boostern, die eine Leistungsabgabe von bis zu 14 PS haben, eine höhere Effizienz im städtischen Verkehr. Bosch gibt eine Verbrauchseinsparung von bis zu 15 Prozent an. Gleichzeitig verbessert sich mit dem BRS-Riemensystem der Stopp-Start-Komfort. Der Mikro-Hybridantrieb könnte bis hinunter zum Citigo (A0-Segment) verwendet werden. Škoda muss auch deshalb bei den Kleinwagen den Verbrauch reduzieren, weil am anderen Ende der Modellpalette eine Erweiterung ansteht: Ab 2016 soll es ein SUV geben.
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Die Zauberkiste ist nicht ewig voll
Um Škodas CO2-Flottenausstoß zu verringern, denkt Vorstandschef Winfried Vahland über eine flächendeckende Elektrifizierung bei den Antrieben nach. „Konventionell werden wir es nicht schaffen“, sagte Vahland bei der Präsentation des Fabia. „Die Zauberkiste ist nicht ewig voll.“