Peking. Tesla blickt mit großen Hoffnungen nach China. Das Land könne schon im Jahr 2015 der größte Markt für den US-Autobauer werden, sagte Musk kürzlich. In den USA hatte Tesla 2013 rund 22.450 Autos verkauft. China ist als Absatzmarkt wichtig für das Ziel, die Produktion in diesem Jahr um 56 Prozent zu steigern. Schon vor einigen Monaten hatte Tesla in Peking einen Showroom eröffnet, seit Ende 2013 werden dort Bestellungen angenommen. Die ersten Bestellungen lösten sogar einen regelrechten Medien- Hype aus. Chinesen mögen mutige Unternehmer. Die Zeitungen verglichen Musk prompt mit Apple-Gründer Steve Jobs. Die Marke war plötzlich ein positives Image-Symbol für junge Städter mit Geld. Die Aktien chinesischer Firmen mit Bezug zur Elektromobilität boomten. Noch 2014 will Tesla weitere Showrooms in Schanghai und anderen Metropolen eröffnen. Doch Teslas Einstieg in den großen chinesischen Markt ist kein Selbstläufer. „Wir erwarten zwar großes Interesse der Early Adopters aus dem Technologie- oder Finanzsektor. Aber wir sehen durchaus Probleme, was die breitere Annahme im Luxussegment angeht“, warnt Barclays-Analyst Brian Johnson. Viel wird vom Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur abhängen.
Reich der Mitte als größter Markt für E-Modelle
Tesla startet Verkauf in China
US-Elektroautobauer Tesla will im April die ersten Autos an Kunden in China ausliefern, zum Verkaufsstart wird auch Unternehmensgründer Elon Musk in Peking erwartet. Die Limousine Model S wird in China stattliche 734.000 Yuan kosten – umgerechnet knapp 86.000 Euro. Für die Importmodelle werden Einfuhrzölle fällig. Von den Subventionen für Elektroautos profitiert Tesla bislang nicht, weil sie nur für lokal hergestellte Fahrzeuge gelten. Analysten zufolge hofft Musk allerdings, künftig in den Genuss von Subventionen oder Steuernachlässen aus Peking zu kommen.