Berlin. Beide Modelle nutzen zu etwa 65 Prozent die gleichen Teile. Chassis, Radaufhängungen, Lenkung und Antriebseinheit sind identisch, ebenso Armaturenbrett und Cockpit. Stolz ist man auf den extrem kleinen Wendekreis der Neulinge. Beim Fortwo soll er nur 6,95 Meter betragen. Daimler- Chef Dieter Zetsche bezeichnete den City-Floh bei der Premiere im Berliner Tempodrom als „Wendekreis- Weltmeister“. Selbst der viertürige Forfour unterbietet mit 8,65 Metern noch den bisherigen Fortwo. In den Kofferraum passen bis zu 350 Liter beziehungsweise 975 Liter, laut Smart Bestwerte im Segment. Beim Antrieb setzt Smart auf das bewährte Heckmodul. Neu entwickelt wurden aber Motoren und Getriebe. Zum Einsatz kommt ausschließlich ein Dreizylinder- Benziner mit 999 Kubikzentimeter Hubraum in den Leistungsstufen 60, 71 und 90 PS. Letzterer ist ein Turboaggregat. Der niedrigste Verbrauch soll bei 4,1 Liter liegen, damit kommt der Smart auf 93 Gramm CO2 je Kilometer. Dieselmotoren wird es nicht geben. Sehr zu Herzen hat sich Smart die Kritik beim automatisierten Schaltgetriebe genommen – und es gleich ganz abgeschafft. Stattdessen gibt es ein manuelles Fünfganggetriebe sowie ein Sechsgang- Doppelkupplungsgetriebe – ein Novum im Segment. Führend will Smart auch bei Sicherheit und Connectivity sein. Es gibt eine umfassende Smartphone- Integration, Echtzeit-Navigation und Touchscreen-Bedienung. Zum Serienumfang zählen Brems- und Seitenwindassistent. Optional sind Abstandswarnfunktion und Spurhaltung. Neue Elektrovarianten kommen 2016, das Fortwo Cabrio debütiert im nächsten Jahr.
Dritte Generation
Smart Fortwo ist Wendekreis-Weltmeister
Kein Auto symbolisiert City-Mobilität besser als der Smart Fortwo. „Das Konzept hat sich durchgesetzt“, sagt Smart- Chefin Annette Winkler. Auch die dritte Generation des kleinen Zweisitzers bleibt ihrem Konzept treu. Bei gleicher Außenlänge (2,69 Meter) wird der Fortwo jedoch zehn Zentimeter breiter. Zeitgleich lässt Daimler die viertürige Version Forfour (3,49 Meter) wieder aufleben. Der Fortwo startet bei rund 11.000 Euro, der Forfour kostet 600 Euro mehr.