Frankfurt. Die deutschen Autokonzerne setzen auf noch bessere Geschäfte auf dem wichtigen amerikanischen Markt. "Wir gehen mit großer Zuversicht nach Detroit", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) der "Börsen-Zeitung" (Freitag). In zwei Wochen startet in Detroit die Motor Show (13. bis 26 Januar). Angesichts "spannender Weltpremieren" und kontinuierlich wachsender Marktanteile hätten BMW, Mercedes, Volkswagen & Co jenseits des Atlantiks "sehr gute Perspektiven", sagte er dem Blatt.
Zugleich zeigte er sich für 2014 für Westeuropa und Deutschland optimistischer. Wissmann erwartet eine "langsame Erholung Westeuropas". "Das erleichtert eine Entspannung an der Rabattfront", womit die Margen bei den Autobauern steigen sollten. Darüber hinaus gründe sich der Erfolg der Hersteller auf ihrer weltweiten Präsenz. Von den mehr als 14 Millionen Personenwagen mit deutscher Marke seien im Vorjahr nur gut zwei Millionen auf dem Heimatmarkt verkauft worden, was 15 Prozent entspricht. Gleichwohl seien nahezu 5,5 Millionen Pkw in hiesigen Werken produziert worden, während sich die Auslandsfertigung im vergangenen Jahrzehnt auf 8,7 Millionen Autos gut verdoppelt hätten. (dpa/swi)