München. Die Projektleitung liegt beim ZDK. Claudia Kefferpütz, Berufsbildungsreferentin beim ZDK und Projektleiterin der Initiative AutoBerufe, nennt Erfolge: „Kfz-Mechatroniker ist seit Jahren der beliebteste Ausbildungsberuf bei jungen Männern, wir verzeichnen seit geraumer Zeit relativ stabile Ausbildungszahlen, und die Abbruchquoten konnten signifikant verringert werden.“
Die Abbrecherquote ist neben der Zahl der neu gewonnenen Azubis ein entscheidender Faktor für die Nachwuchssituation in den Betrieben. Bei den Kfz-Mechatronikern sank die Zahl der Abbrecher zwischen den Jahren 2000 und 2013 von 25,5 auf 12,5 Prozent, bei den Automobilkaufleuten von rund 14 auf zehn Prozent.
Auf ihrer Website liefert die Initiative maßgeschneiderte Informationen für Schüler, Azubis, Ausbilder und Betriebe sowie Berater und Lehrer. Dort finden Schüler und Azubis nicht nur Infos in Textform: Aus- und Weiterbildungsberufe werden in Film-Sequenzen vorgestellt, die auch auf YouTube zu finden sind. Diese Videos werden verteilt, beispielsweise an Landesverbände, Innungen, Betriebe, Schulen oder die Bundesagentur für Arbeit.
Anfang 2014 startete auch ein Blog zu den Autoberufen. In der 2013 eingerichteten Azubi-Börse können Schüler nach Ausbildungsplätzen als Kfz-Mechatroniker, Fahrzeuglackierer und Automobilkaufmann suchen. Pro Monat kommen durchschnittlich 10.000 Besucher auf die Seite, berichtet Kefferpütz.
Die Projektleiterin resümiert: „Insbesondere die sehr guten Kontakte zur Bundesagentur für Arbeit, zu Lehrerverbänden, Politik und Medien und natürlich innerhalb unserer Branche haben die Initiative AutoBerufe zur Adresse Nummer eins für die Aus- und Weiterbildung gemacht."