Ludwigsburg. Der Megatrend Luftreinhaltung sei Herausforderung sowie Treiber für den Markt der Filtration. Als Beispiel nennt der Manager die dreistufige Wasserabscheidung für Dieselkraftstofffilter. Im Jahr 2013 wuchs der Umsatz von Mann + Hummel aufgrund der Abwertung einiger Währungen moderat um 2,3 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. „Auch wenn unsere Wachstumskurve in diesem Jahrzehnt flacher verläuft als im vorangegangenen, wir sind auf Kurs“, bekräftigt Weber. Im Jahr 2018 sollen „weltweit mindestens 3,4 Milliarden Euro“ umgesetzt werden, die Hälfte davon in Europa, je ein Viertel in Asien und Amerika. Der Jahresüberschuss des Familienunternehmens stieg 2013 um 6,8 Prozent auf 102,1 Millionen Euro. Bei den Mitarbeitern fiel der Zuwachs geringer aus. 15.231 Menschen arbeiten nun weltweit an rund 60 Standorten von Mann + Hummel, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem der Ausbau der Aktivitäten in Nordamerika und Asien trug dazu bei. Dort werden die Ludwigsburger auch in diesem Jahr stärker expandieren.
Zulieferer Mann + Hummel will in Nordamerika und Asien expandieren
Flachere Wachstumskurve
Mann + Hummel will 2014 wieder „in Wachstum und Ausbau unserer Marktposition investieren“, kündigt Finanzchef Frank Jehle an. Seine Prognose für die Weltwirtschaft indes fällt vorsichtig aus, weil „die Finanzmärkte noch nicht nachhaltig gesundet“ und die Auswirkungen der Krim-Krise nicht absehbar seien. Mann + Hummel lege daher das Augenmerk auf die eigene „hohe Flexibilität“ im Angebot. Darunter versteht Konzernchef Alfred Weber die Innovationskraft der Filtrationsprodukte, deren „Zukunft gerade erst begonnen“ habe.