Barcelona. Die beiden führenden Organisationen der Telekommunikationsbranche haben sich beim Mobile World Congress zusammengeschlossen, um globale Strukturen für das Internet der Dinge (IoT) zu schaffen. Die eine Organisation ist die Global M2M Association, über die sieben Netzbetreiber aus dem europäisch-amerikanischen Raum an diesem Zusammenschluss beteiligt sind, darunter auch die Deutsche Telekom. Zweiter Kooperationspartner ist die Bridge Alliance, der 35 Betreiber aus dem asiatisch-pazifischen Raum angehören. Gemeinsam decken sie Netze in 60 Ländern ab.
Der Zusammenschluss der Organisationen soll künftig grenzübergreifende Dienstleistungen ermöglichen, die unabhängig von nationalen Funknetzen sind. Davon wollen auch Autohersteller profitieren. Technisch möglich wird dies durch fest installierte SIM-Karten, sogenannte eSIM (embedded SIM). Audis Q2, der in Genf vorgestellt wurde, hat bereits eine eSIM-Karte eingebaut. Sie ermöglicht eine Daten-Flatrate und Roaming in den meisten europäischen Ländern mit dem jeweils besten zur Verfügung stehenden Netz.