Wolfsburg. Es ist das alte Prinzip: Entfernt sich eine Baureihe aus dem ursprünglichen Segment, wird von unten eine neue nachgeschoben. Beispiel VW Tiguan: Die zweite Generation, die ihr Debüt auf der IAA im September hat, wächst von 4,43 auf rund 4,60 Meter. In einer noch längeren Version wird der Tiguan gar zum Siebensitzer. Eine Klasse tiefer platziert VW daher von 2017 an ein kleineres SUV. Dessen Länge soll zwischen 4,25 und 4,30 Meter liegen. Als Plattform dient der MQB A. Einen ersten optischen Ausblick auf das Modell gab VW bereits 2014 auf dem Genfer Auto-Salon mit der Studie T-Roc. Der MQB bietet die Möglichkeit, sämtliche Antriebe des Golf zu verbauen: vom Einliter- Dreizylinder-Benziner über Erdgas bis hin zum Plug-in-Hybrid und reinem E-Antrieb.
Spekuliert wird, ob es vom „Golf“-SUV auch einen Cabrio-Ableger geben wird. Range Rover öffnet diese Nische 2016 mit dem Evoque.