München. „Mit dem Siebener eröffnen wir eine komplett neue Heckantriebsarchitektur“, sagt Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. BMW setzt auf eine Kombination aus Stahl mit Aluminium, Magnesium und Carbon. Das Material Carbon sitzt im Dach, in den Schwellern, in der B- und C-Säule und im Mitteltunnel. Magnesium trägt die gesamte Armaturentafel. Aus Alu sind Federbeinaufnahmen, Längsträger, Fahrwerkteile sowie Türen, Haube und Kofferdeckel. Der neue Siebener wiegt bis zu 130 Kilogramm weniger als sein Vorgänger und ist damit laut BMW der leichteste Vertreter seiner Klasse. Die Preise beginnen bei 81.900 Euro (730d). Zur Serie zählt Luftfederung, optional sind Wankstabilisierung und eine mitlenkende Hinterachse. Im 740i kommen erstmals die beiden modularen Sechszylinder als Benziner B58 und Diesel B57 zum Einsatz. Ein Plug-in-Hybrid (740e) folgt 2016. Ebenso der V12 (760i) sowie ein Vierzylinder-Diesel (725d) und ein Vierzylinder-Benziner (730i). Einen großen Sprung macht BMW bei der Bedienung. Nie zuvor konnte der Autofahrer Befehle mit einer Handbewegung steuern. Die Gesten gelten vorerst für Telefon und Radio.
1700 Kilo Gewicht
Siebener glänzt mit Technik-Highlights
BMW will in der automobilen Oberklasse neue Maßstäbe setzen. Das soll sich vor allem bei Effizienz, Leichtbau, Fahrkomfort, Handlichkeit, Fahrerassistenz, Elektronik und Konnektivität zeigen. Grundlage ist das neue Chassis der intern G12 genannten Baureihe.