Lissabon. Einzug halten erstmals Dreizylindermotoren. Der im 116d verbaute 1,5-Liter-Diesel (intern B37 genannt) leistet 116 PS, soll in der Efficient-Dynamics-Variante 3,4 Liter verbrauchen und entsprechend 89 Gramm CO2 ausstoßen. Zum Herbst will BMW einen 114d mit 100 PS nachreichen. Bei den Benzinern bildet künftig der 116i den Einstieg. Dessen Dreizylinder, ebenfalls 1,5 Liter groß, kommt auf 109 PS. Das Topmodell bleibt der M 135i (326 PS). Ihn sowie die beiden Bestseller-Diesel 118d (150 PS) und 120d (190 PS) gibt es auch mit dem Allradantrieb xDrive. Alle Versionen verfügen künftig über eine fest installierte SIM-Karte. „Der neue Einser ist so vernetzt wie nie zuvor“, sagt Hamann. Wer sich zusätzlich für das Navi „Professional“ entscheidet, erhält zudem drei Jahre lang kostenlos ein Kartenupdate via LTE-Mobilfunk. Die Preise beginnen bei 22.950 Euro.
Erstmals Dreizylinder
Üppige Modellpflege für den BMW Einser
Die Kritiken der Autoexperten waren unüberhörbar, als vor zehn Jahren der Einser auf den Markt kam. Ein solches Kompaktmodell würde nicht zu einer Premiummarke wie BMW passen, hieß es unisono. Und heute? „Über zwei Millionen Einheiten haben wir bislang verkauft“, sagt Projektleiter Niels Hamann. Der Einser ist für die Münchner ein riesiger Erfolg. Zur Lebenszyklusmitte erhält nun die zweite Generation eine umfangreiche Modellpflege, hauptsächlich technischer Art.