London.Die zweite XF-Generation ist laut Jaguar 80 Kilo leichter als das Konkurrenzmodell Audi A6 und bis zu 200 Kilo leichter als die Vorgängerversion. Zu 75 Prozent besteht der XF aus Aluminium und ist damit technologisch ähnlich aufgebaut wie das neue Mittelklassemodell XE. Lediglich hintere Bodengruppe und Kofferdeckel bestehen aus Stahl. Die Einstiegsvariante wiegt 1545 Kilogramm. Beim Design blieb Jaguar bewusst konservativ. „Das Auto muss funktional bleiben und viel Platz bieten“, sagt Chefdesigner Ian Callum. Er wollte mehr Beinfreiheit im Fond. Der Kofferraum soll mit 540 Litern das klassenbeste Volumen haben. Führend will Jaguar auch bei der Effizienz sein. Mit dem neu entwickelten 163 und 180 PS starken Vierzylinder- Diesel der Ingenium- Familie soll der XF 3,9 Liter je 100 Kilometer verbrauchen, 104 Gramm CO2 je Kilometer entsprechend. Topdiesel wird ein Dreiliter-V6 mit 300 PS. Beim Vierzylinder-Benziner (240 PS) bedient Jaguar sich noch aus Altbeständen. Das neue Ingenium-Aggregat folgt erst 2016. Optional wird es den XF mit Allradantrieb geben.
Businesslimousine
Jaguar will beim XF mit Leichtbau und Effizienz punkten
Wer in der automobilen Welt Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, muss sich etwas Besonderes einfallen lassen. Jaguar ließ daher seine neue Businesslimousine XF auf dünnen Carbonseilen über die Themse fahren. Zweck der Show: die Möglichkeiten des Leichtbaus eindrucksvoll zu präsentieren.