Genf. Doch die Konkurrenz schläft nicht, und aus den eigenen Reihen drückt der neue Discovery Sport. Deshalb bekommt der Evoque eine gründliche Auffrischung. Dabei liegt das Augenmerk weniger auf optischen Retuschen, neuen Farben, Felgen und Optionspaketen, die den modischen Charakter betonen sollen. Die Briten bringen vor allem die Technik auf Vordermann: Als erster Land Rover strahlt der Evoque künftig aus LED-Scheinwerfern. Im Cockpit gibt es mit der nächsten Infotainment-Generation samt der neuen InControl-Apps einen großen Touchscreen. Unter der Haube halten die Diesel der Ingenium-Familie Einzug. Mit einem Investitionsvolumen von 675 Millionen Euro entwickelt und produziert, kommen die beiden Aluminium-Vierzylinder bei 2,0 Litern Hubraum auf 150 oder 180 PS und drücken den Verbrauch um bis zu 18 Prozent. So wird der Evoque mit einem Normwert von bestenfalls 4,2 Litern zum bisher sparsamsten Land Rover. Beim Feinschliff für Eleganz und Effizienz wollen es die Briten aber nicht belassen. Vielmehr wollen sie mit dem Evoque noch einmal einen Trend setzen. Lange war es buchstäblich ein offenes Geheimnis, auf dem Auto-Salon wurde es nun offiziell bestätigt: Den kleinen Range Rover wird es demnächst als SUV-Cabrio geben.
Land Rover
Mehr Effizienz und Eleganz
Er ist Trendsetter und Bestseller zugleich. In kaum vier Jahren hat Land Rover mehr als 400.000 Evoque verkauft und damit laut Designchef Gerry McGovern das Segment der kompakten Premium- SUVs erst geschaffen. Zwar steht der kleine Range Rover noch immer hoch im Kurs und hat 2014 mit 125.364 Einheiten wieder einen Verkaufsrekord erzielt.