Stuttgart. Mit dem AMG GT hat Mercedes dem Porsche 911 Carrera bereits einen adäquaten Gegner zur Seite gestellt. Nun wollen die Stuttgarter eine Klasse tiefer an den Start gehen und sich den Cayman vorknöpfen. Als technische Basis für das Mercedes-Sportcoupé soll jedoch weder das Chassis der C-Klasse W 205 noch die MFA-Plattform der A-Klasse dienen. Letztere würde durch den Frontantrieb keine guten Proportionen erlauben. Den Zuschlag dürfte wohl die Aluminium-Spaceframe-Architektur des nächsten SL Roadster erhalten. Um durch mehr Gleichteile noch größere Skaleneffekte zu erzielen, könnte auch der kommende SLC (erstmals mit Verdeck) einbezogen werden.
Das kleine Coupé ist ein knapp geschnittener Zweisitzer und wird vermutlich den Namen Mercedes-AMG GTC tragen, da die Entwicklungshoheit erneut bei der Mercedes-Tochter liegt. Debüt feiert der GTC wahrscheinlich 2018. Antriebsseitig wäre dann auch der neue Reihensechszylinder (M 256) fertig.