Wolfsburg. Die Spekulationen um einen Microbus von Volkswagen reißen nicht ab. Schon 2001 zeigten die Wolfsburger eine Studie auf der Detroit Auto Show. Zehn Jahre später erfolgte beim Genfer Auto-Salon mit einem kleinen Retro-Bulli der nächste Aufschlag. In dem Konzeptauto steckte bereits ein Elektroantrieb.
Dieser soll nun Basis für eine etwa 4,50 Meter lange Serienversion werden, an der in Wolfsburg gearbeitet wird. Der Strom-Bulli ist Bestandteil der neuen Elektrostrategie, die VW nach dem Abgasskandal Mitte Oktober beschlossen hat. Er erhält drei Sitzreihen und basiert auf einem neuen Modularen Elektro-Baukasten (MEB). Die Batterien füllen den gesamten Fahrzeugboden aus. Es ist zu erwarten, dass VW zum Debüt des E-Bulli – die Rede ist von 2019 – aufgrund neuer Zellen-Chemie eine Reichweite von nicht weniger als 400 Kilometer erzielen wird.