Stuttgart. Eingefleischte Neun-Elfer-Fans werden stets hellhörig, wenn an ihrer Ikone etwas geändert wird. Schon ein neues Detail wie die Form der Lufteinlässe sorgt mitunter für heftige Debatten. Umso größer dürfte die Aufregung nun beim 911 Carrera sein, wie er auf der IAA im September präsentiert wird. Für Porsches Klassiker – intern 991 – steht eine Modellpflege an. Danach heißt er dann 991 II, und unter seinem Heckdeckel röcheln fortan keine hochdrehenden Saugmotoren mehr. Zum Einsatz kommen ausschließlich Turbo-Aggregate, egal ob es sich um die Basisversion, um S oder GTS handelt.
Einzige Ausnahme bleibt der auf Rennsport getrimmte GT3. Der Sechszylinder-Boxer (B6) wird für die Turboaufladung im Hubraum auf drei Liter reduziert, erhält aber mehr Leistung und mehr Drehmoment. Gleichzeitig soll der Verbrauch um rund 15 Prozent abnehmen. Neues ist auch bei der Konnektivität zu erwarten: Derzeit empfängt ein 911 nicht einmal Verkehrsmeldungen in Echtzeit. Einzug halten ein großer Touchscreen und ein neues Bediensystem.