Stuttgart. Ende September hat Voith Industrial Services mit Toyota USA die Rahmenverträge für die Motorenwerke der Japaner in Indiana und Alabama erneuert. Solche Erfolge kann Voith gut gebrauchen, denn der Konzern will sich von seinem Tochterunternehmen trennen.
Bislang steht aber noch nicht fest, ob das Servicegeschäft als Ganzes oder in Teilen verkauft wird. "Wir haben keinen Zeitdruck", so Markus Glaser-Gallion, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Industrial Services. Bei der Service-Tochter entfielen rund 80 Prozent des Umsatzes von knapp 1,2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2013/2014 (endete am 30.9.) auf den Automobilbereich.
Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, "die Automobilwerke am Laufen zu halten", beschreibt Glaser-Gallion den Schwerpunkt der Aktivitäten. Dazu gehört etwa die sogenannte technische Reinigung von Robotern und Lackieranlagen. Hinzu kommen Instandhaltungsarbeiten im Produktionsbereich.