München. Auch das vernetzte Fahrzeug lässt sich gut vor Hackern schützen, ist Jochen Apel überzeugt. Der Technische Direktor Zentraleuropa beim Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent sieht einen riesigen Sicherheitsgewinn darin, Bluetooth- und USB-Schnittstellen aus den Fahrzeugen zu verbannen und damit auch den Smartphones und ihren Apps keinen direkten Zugriff mehr auf das Fahrzeug zu geben.
Der zweite zentrale Punkt: regelmäßige Online-Updates der Software, wie sie in der übrigen IT die Regel sind. Obwohl das Automobil mittlerweile mit einem Smartphone vergleichbar sei, seien Software-Updates bislang "sträflich vernachlässigt" worden. Jede Schnittstelle sei ein mögliches Einfallstor für Hacker. Apel: "Es darf nur einen geben, der auf das Fahrzeug zugreifen darf: der Hersteller." Und zwar nur über gesicherte Mobilfunkverbindungen aus dem ebenfalls hochsicheren Backend – oft Cloud genannt.