München. Stallion – Importeur mehrerer Marken des VW-Konzerns – montiert seit 2014 Pkw der Marken Nissan und Hyundai. „Volkswagen ist ständig global auf der Suche nach Marktund Verkaufspotenzial. Nigeria ist der größte Automobilmarkt der Subsahara-Region“, sagt Jan Utermarck, VW-Vertriebschef für GUS, Nahen Osten und Afrika. Für Volkswagen ist es ein Comeback in Nigeria. Das Werk in Lagos war früher unter dem Namen „Volkswagen of Nigeria“ bekannt. Die Firma, an der VW damals mit 40 Prozent beteiligt war, hatte 1975 die Montage aufgenommen. Neben dem Käfer wurden auch weitere VW-Modelle und sogar der Audi 100 gebaut. Die Montage ist Anfang der 90er-Jahre ausgelaufen.
SKD-Fertigung
VW startet Montage in Nigeria
Volkswagen lässt in Nigeria wieder Fahrzeuge montieren und hat dazu einen Vertrag mit der Stallion-Gruppe unterzeichnet. Zunächst wird in diesem Jahr in Lagos die SKD-Montage der Modelle VW Jetta, CC und Amarok anlaufen, später sollen Passat, Tiguan und weitere Modelle folgen. Prognosen zu Stückzahlen nennt VW nicht. Nigerias Regierung fördert derzeit den Aufbau einer Autoindustrie, davon wollen die Wolfsburger profitieren.