Berlin. Die Autoindustrie formiert sich gegen Google und will weitestgehend geschlossen eine maßgebliche Technologie für das autonome Fahren entwickeln. Wie die Automobilwoche erfuhr, haben sich 16 Vertreter internationaler Hersteller, Zulieferer und Kartendienstleister in Berlin getroffen und sich über neue Standards für einen reibungslosen Austausch von Echtzeit-Kartendaten beraten.
Der Kartendienstleister Here, der noch zu Nokia gehört, aber bald in den Besitz von BMW, Daimler und Audi übergehen soll, hatte das Treffen initiiert. "Dort waren wir nicht die Einzigen aus der Kartenindustrie, auch unsere Wettbewerber saßen mit am Tisch", sagte ein Here-Sprecher der Automobilwoche. Es sind bereits weitere Treffen vereinbart worden.