Las Vegas. „Dirigiert wird das Auto dann über einen Befehl auf dem Mobiltelefon oder der Smartwatch“, stellt der Entwickler in Aussicht. „Zunächst wird das daheim in der Privatgarage funktionieren, später auch in öffentlichen Parkhäusern.“ Frickenstein sieht BMW dabei technologisch führend. Obwohl Audi bereits eine vergleichbare Technologie für die 2016 avisierte Neuauflage des A8 angekündigt hat, will er der Konkurrenz zuvorkommen. Nachdem der Autopilot den „geschützten Raum“ der Autobahn bereits beherrscht und sich mit Remote Parking auch im Innenstadtverkehr bewähre, könne man sich vermehrt dem hochautomatisierten oder vollautonomen Fahren in immer mehr Verkehrssituationen annähern, so Frickenstein. Allerdings könne das nicht über Nacht gehen: „Wir werden viele kleine Schritte machen müssen und können nicht auf den Big Bang hoffen.“
Remote Parking
Die letzten Meter fährt das Auto allein
Schmuddelige Tiefgaragen, Stellplatzsuche und Rangieren in enge Lücken – das Parken ist für Elmar Frickenstein das Schlimmste beim Autofahren. Deswegen will er Abhilfe schaffen. Frickenstein ist Elektronikchef bei BMW und verspricht das „Remote Parking“ als nächsten Schritt zum autonomen Fahren. Nachdem man dank Stauassistent auf der Autobahn in bestimmten Situationen bereits die Hände in den Schoß legen könne, sollen die Modelle aus München künftig sogar ganz ohne Insassen die letzten Meter zu ihrem Stellplatz fahren.