München. Volkswagen stimmt seine Lieferant in der Folge des Abgasskandals auf härtere Zeiten ein. In einem Brief zum Zukunftsprogramm „Together-Strategie 2025“, der der Automobilwoche vorliegt, schreibt VW-Einkaufschef Francisco Javier Garcia Sanz an die Geschäftspartner: „Was wir uns vorgenommen haben, wird viel Geld kosten. Um die Zukunftsthemen finanzieren zu können, müssen wir bei Investitionsausgaben, bei Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen sowie Verwaltungs- und Beschaffungskosten deutlich effizienter werden.“ Es gelte, die enormen Reserven zu mobilisieren. „Das wollen wir kooperativ erreichen, aber auch mit der notwendigen Konsequenz, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Vor allem letztere Aussagen dürften als klares Signal verstanden werden, dass die Sparmaßnahmen auch die Lieferanten treffen. ZF-Vorstandschef Stefan Sommer winkt gleich ab: „Wir haben kein Potenzial in unserer Kostenstruktur.“ Zudem wolle man zusätzliche Forderungen auch nicht einfach an die eigenen Zulieferer weiterreichen.