Modena. Der italienische Hersteller Maserati, bisher eher für schnittige Coupés und sportliche Limousine bekannt, wagt sich auf unbekanntes Terrain: Mit den Levante stellt die Marke auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage von 3. bis zum 13. März) ihr erstes SUV vor. Der Marktstart soll noch im Frühjahr erfolgen. Die technische Basis für den Levante liefert die Limousine Ghibli.
Stilvoll ins Gelände
Getreu der Tradition des Hauses folgend tritt das 4,90 Meter lange SUV mit großem Kühlergrill und Vierrohr-Auspuffanlage recht sportlich auf. Bei der Ausstattung lässt Maserati sich nicht lumpen: Allradantrieb, Luftfederung und Achtgang-Automatik sind Standard. Doch wer die Marke kennt, weiß, dass sie sich ihre Autos teuer bezahlen lässt - die Preisliste beginnt bei 65.000 Euro. Als Antrieb stehen zwei V6-Benziner mit 350 und 430 PS sowie ein Diesel mit 275 PS zur Wahl, später könnte noch ein Achtzylinder hinzukommen.
Hauptkonkurrenten des Edel-SUVs dürfte die Modelle Porsche Cayenne und Jaguar F-Pace werden. Maserati will pro Jahr 10.000 Stück verkaufen. Damit würde der Levante maßgeblich zum Absatzziel von 50.000 Autos pro Jahr beitragen. Der Fiat-Konzern, zu dem Maserati gehört, steckt zurzeit in Schwierigkeiten. Die amerikanische Tochter Chrysler erzielt zwar hohe Gewinne, bei den europäischen Marken Fiat und Alfa Romeo läuft es jedoch weniger gut. (dpa/swi)