München. Die Kunststoffindustrie tüftelt an immer neuen Mixturen, um den Kunststoffanteil im Auto weiter zu erhöhen. So rechnet man beim niederländischen Kunststoffanbieter DSM damit, dass sich Kunststoffe in zunehmendem Maße überall dort durchsetzen werden, wo es um Leichtbau und Downsizing geht. Im Fokus stehen dabei vor allem Einsatzbereiche unter der Motorhaube und im Antriebsstrang.
So habe sich das Hochtemperaturpolyamide Stanyl Diablo bereits für Luftkanäle, Resonatoren, Abschlusskappen, Lufteinlasskrümmer und Motorabdeckungen bewährt. Solche Lösungen würden gegenüber Metallbauteilen oft bis zu 40 Prozent Gewicht sparen und deutlich weniger Fertigungsaufwand erfordern.