München. Die Möglichkeit, Bauteile per 3D-Druck selbst herzustellen, bietet viel Potenzial für die Autoindustrie. Doch für die Großserie ist das laut Experten vorerst noch nichts. "Für Großserienanwendungen mit Stückzahlen, die in die Hunderttausende gehen, sehe ich den 3D-Druck auch in den kommenden Jahren nicht als das dominierende Verfahren", sagt Verena Uhl, Abteilungsleiterin bei der Technologieberatung Altran.
Und sie wird noch deutlicher: Es gebe "viel Hype um das Thema 3D-Druck, aber in vielen Bereichen macht es wirtschaftlich gesehen einfach keinen Sinn, etwas zu drucken, das sich mit konventionellen Methoden aktuell zeitsparender und kostengünstiger realisieren lässt."
Altran, aber auch Entwicklungsdienstleister wie Edag oder Bertrandt beschäftigen sich mit dem Thema. Derzeit liegen die Einsatzfelder solcher additiver Verfahren vor allem bei Prototypen, Kleinstserien oder Einzelbauteilen.