Zum elften und letzten Mal war scheidende Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, Gastgeber des Neujahresempfangs, an dem am Dienstagabend rund 700 Gäste teilnahmen. Erneut machte sich Wissmann, der sein Amt zum 1. März an den ehemaligen Ford-Manager Bernhard Mattes übergibt, für eine Technologieoffenheit stark, die auch Platz für den Diesel haben müsse.
Wissmann attestierte der Branche, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe und sie sich ihrer Verantwortung stelle. Der VDA-Chef spielte damit auch auf die aktuellen Ereignisse um Schadstofftests an Affen und Menschen an. Die betroffenen Unternehmen hätten sich rasch und mit allem Nachdruck von den Vorkommnissen distanziert und die Vorgehensweisen eindeutig kritisiert. „Nur wenn man aus gemachten Fehlern lernt, wird man gewinnen“, so Wissmann.