Die fetten Jahre sind vorbei. So könnte man denken, wenn man sich die BMW-Quartalszahlen ansieht. Ebenso wie diverse andere Hersteller und Zulieferer musste der Konzern bereits eine Gewinnwarnung herausgeben.
Die Gründedafür sind bekannt: Die Diskussion um Diesel und Fahrverbote, die Probleme mit dem neuen WLTP-Standard, der Brexit, die hohen Investitionen in Elektromobilität und autonomes Fahren.
Aber BMW ist gut aufgestellt. Früher als viele Konkurrenten haben die Münchner Milliarden in die Forschung an Elektroautos gesteckt; sie investieren mit sieben Milliarden Euro in diesem Jahr nochmals mehr Geld in Zukunftstechnologien.
Dass die Gewinne in diesem und in den kommenden Jahren etwas schmaler ausfallen werden, kann BMW angesichts der Milliardengewinne der vergangenen Jahre verkraften.
Wenn der iNext 2021 auf den Markt kommt und nur einen Teil der geweckten Erwartungen erfüllt, dann werden die fetten Jahre für BMW in absehbarer Zeit zurückkehren.
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