Grammer-Chef Hartmut Müller, der vom Ausstieg der Hastor-Investmentgruppe Cascade nicht überrascht ist, hat Reaktionen auf Kundenseite erhalten, "dass man sich über eine weitere Zusammenarbeit mir Grammer freue".
Diesen nach vorne gerichteten Blick der Kunden empfindet er als "eine konstruktive Reaktion".
Der Ausstieg des ehemaligen Großaktionärs Hastor und das erfolgreiche Übernahmeangebot hat jedoch noch nicht zu vermehrten Aufträgen geführt.
In diesem Jahr werde noch kein Effekt spürbar sein, hatte Grammer-Chef Hartmut Müller im Gespräch mit derAutomobilwoche erklärt.
Gemeinsam mit Partner Jifeng will er neue Kunden in China angehen. Dazu gehöre auch, neue Teile vorzustellen, Teile bemustern zu lassen, die Wettbewerbslandschaft zu eruieren und Dinge besser zu machen als der Wettbewerb. "Das ist langfristig zu sehen", erklärte Müller.
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