Der italo-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler will nach dem Verkauf des Zulieferers Magneti Marelli eine Sonderdividende von rund 2 Milliarden Euro ausschütten. Unter dem Strich kam den Konzern im vergangenen Quartal aber eine Rückstellung für erwartete Kosten im Zusammenhang mit Diesel-Abgasregeln in den USA teuer zu stehen. Der Gewinn ging im dritten Quartal um über ein Drittel auf 564 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen mitteilte.
Im Zusammenhang mit seinen umstrittenen Dieselantrieben in den USA verbuchte Fiat Chrysler 713 Millionen Euro. Die Rückstellung stehe nicht im Zusammenhang mit einem abgeschlossen Vergleich oder mit einem Schuldeingeständnis, die Vorsorge sei aber im Einklang mit den Regeln für den Fortschritt bei Vergleichsverhandlungen getroffen worden.