München. Im Jahr 2009 ist die Zahl der in europäischen Werken gefertigten Autos um knapp 18 Prozent auf 15,25 Millionen gesunken. Im Dezember allerdings zeigten sich deutliche Anzeichen für eine Erholung – die Produktion stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als ein Drittel. Unter den deutschen Herstellern war der Jahresrückgang mit 24,1 Prozent bei Opel/Vauxhall am größten, gefolgt von Porsche (minus 21 Prozent) und Daimler (minus 19,8 Prozent). Auch Audi (minus 12,5 Prozent), die BMW Group (minus 10,9 Prozent), Ford (minus 10,7) und VW (minus 10,4 Prozent) bauten weniger Autos, doch der Rückgang war geringer als im Marktdurchschnitt.
Einschnitte machten 2009 der Fiat-Konzern (minus 1,9 Prozent) und PSA (minus 5,2 Prozent). Renault/Dacia steigerte die Produktion sogar um 2,6 Prozent. Im Dezember fuhren die meisten Autobauer die Produktion wieder hoch – Ausnahme Opel/Vauxhall (minus 19,1 Prozent). Die größten Produktionszuwächse gab es bei den französischen Volumenherstellern: Renault/Dacia baute 206,5 Prozent mehr Fahrzeuge, PSA steigerte den Ausstoß um 141,5 Prozent.