Delbrück. Elektronik im Auto – das ist eine nicht enden wollende Erfolgs- und Wachstumsgeschichte. Klaus Dieter Frers hat frühzeitig auf diesen Trend gesetzt und 1988 sein Unternehmen gegründet. Der rasante Aufstieg wurde jedoch in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 jäh gebremst, als die Finanzierung von Paragon sich als unzureichend und zu teuer erwies.
Seither aber geht es mit dem westfälischen Unternehmen nur mehr nach oben. Im kommenden Jahr will Paragon beim Umsatz erstmals die 100-Millionen-Euro-Marke knacken. Dabei setzt Paragon nicht mehr allein auf Sensorik und Elektroniksysteme für die Automobilindustrie. Mit einer neuen Generation von Lithium-Ionen-Batterien stattet die Tochtergesellschaft Voltabox neben Nutzfahrzeugen auch Fotovoltaik-Anlagen als Zwischenspeicher aus.
Nach dem Start der Serienproduktion von Voltabox in Deutschland und den Produktionshochläufen in den neu errichteten Werken in Texas und China rechnen Analysten nun mit einem Umsatzsprung im Jahr 2017. Noch schneller als der Umsatz sollen die Betriebsgewinne steigen. Die Investoren wetten darauf.