München. Mit dieser Technik hat das Leipziger Start-up Ekoio ein Geschäftsmodell für Flottenbetreiber und Privatnutzer entwickelt, dass Anfang März 2015 startet. „Die Fahrer bekommen über die App Hinweise zu ihrem Fahrverhalten, um Benzin zu sparen: Wann lohnt es sich, hochzuschalten, oder wann wird zu stark beschleunigt?“, sagt Immanuel Rebarczyk, einer der Ekoio-Gründer. Zusätzlich soll den Nutzern auch eine Kooperation mit Werkstätten ermöglicht werden. „Möglich ist dann, dass Werkstätten ihre Kunden darauf hinweisen, wenn die Batteriespannung nicht stimmt, und es wird ihnen gleich ein Werkstatttermin angeboten.“ Einmalige Kosten für App und Stick: 99 Euro. Seit 2012 ist bereits das Autofahrer- und Werkstattportal Drivelog auf dem Markt. Die passende Smartphone-App findet Werkstätten und Tankstellen und erinnert an Service-Termine für das Auto. In der ersten Jahreshälfte 2015 kommt zusätzlich der dazugehörige OBD-2-Stick auf den Markt, mit dem Daten über das Fahrzeug direkt ausgelesen werden können. Nicht nur das Fahrtenbuch, auch die nächsten Werkstatttermine können darüber organisiert werden. Der Preis steht noch nicht fest. Ähnliches bietet auch der Mobilfunkanbieter O2 mit „Car Connection“ an. Diese Lösung bietet wie die beiden anderen die Möglichkeit einer Ferndiagnose per App über den OBD-2-Stick. Im ersten Jahr kostet der Service einmalig 149 Euro, danach fünf Euro monatlich.
OBD-2-Sticks
Wenn das Handy weiß, was dem Wagen fehlt
Die Warnlampe im Cockpit leuchtet und der Pannendienst, der über die Smartphone- App alarmiert wird, kennt nicht nur den Fehler, er bringt auch die passenden Ersatzteile mit. Möglich macht diesen Service ein Stick für die Diagnose-Buchse im Auto (OBD-2) und eine Smartphone- App. Über die Bluetooth- Verbindung funkt der Stick Daten aufs Handy, wo mögliche Probleme ausgewertet werden.