Berlin. Die Wellergruppe hat zum 1. März eine hauseigene Versicherung gestartet. „Weller versichert“ basiert auf einer Kooperation mit dem Unternehmen Aioi Nissay Dowa Insurance Europe, das auch hinter dem Versicherungsdienst von Toyota steht. „Wir haben in 36 Jahren als Toyota-Händler gute Erfahrungen mit Aioi gemacht“, sagte Jörg Hübener, Geschäftsführer der Wellergruppe, der Automobilwoche. Insofern habe man nicht lange nach einem Partner gesucht. Künftig sollen die beiden Markensparten Auto Weller und B&K als Untervermittler Versicherungsdoppelkarten verkaufen. Das neue Angebot ist Teil der Insourcing-Strategie, mit der bisher ausgelagerte Dienstleistungen wieder ins Unternehmen geholt werden. Insbesondere bei der BMW-Sparte B&K soll die hauseigene Versicherung die Kundenbindung stärken, so Hübener. Dies sei bisher schwierig gewesen, da der Hersteller seine Versicherungspartner in der Vergangenheit häufiger gewechselt hätte. Angeboten werden alle Versicherungsformen „rund ums Auto und die Mobilität“. Auf die Kombination mit anderen Versicherungsarten („Cross-Selling“) verzichte man bewusst. Bisher nutzen etwa fünf Prozent der Kunden die hauseigene Versicherung, bis 2016 soll die Penetrationsrate auf 15 Prozent steigen.
Finanzdienstleistungen
Wellergruppe startet eigene Versicherung
Im Rahmen der Insourcing-Strategie bietet die Wellergruppe seit März auch Versicherungsleistungen in Eigenregie an.