München. Die Zahl der privaten Pkw-Käufer in Deutschland bleibt auf niedrigem Niveau. Wie aus einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht, die Automobilwoche zugespielt wurde, lag ihr Anteil an den gesamten Neuzulassungen per Juli dieses Jahres bei 47 Prozent. Die Verkäufe in diesem Segment haben nur um 0,05 Prozent oder 425 Pkw gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen. Der Gesamtmarkt ist um 0,8 Prozent auf 2.001.700 Neuzulassungen gewachsen. Eigenzulassungen der Hersteller und Händler machen rund ein Viertel des Marktes aus, Flottenverkäufe rund 19 und Mietwagenzulassungen rund zehn Prozent.
Weiterhin wenig Privatkäufer
BMW verbucht nur ein Drittel des Pkw-Absatzes in diesem Segment
BMW verbucht inzwischen weniger als ein Drittel des Absatzes in dem renditestarken Segment der Privatkäufer, während Skoda, Toyota und Citroën mit jeweils rund 64 Prozent weit vorne liegen.
Die grössten Veränderungen zum Vorjahr spielten sich bei den Verkäufen an Autovermieter ab: Fiat steigerte den Absatz in diesem Vertriebskanal um 213 Prozent, Toyota um 101 und Skoda um 95 Prozent.