Wolfsburg. Die Volkswagen AG will die Nachfrage für ihre neue Mittelklasselimousine Passat (B6) bereits zur Markteinführung am 11. März mit einem speziellen Ausstattungsangebot stimulieren. Das so genannte Business-Paket wird unter anderem Tempomat, beheizbare Vordersitze sowie eine Alarm- und eine Freisprechanlage enthalten und in der Basisversion "Trendline" (ab 23.075 Euro) für 365 Euro zu haben sein. "Der Kundenvorteil", heisst es in einer VW-internen Erläuterung, die Automobilwoche vorliegt, "beträgt 1.313 Euro." In der nächsthöheren Kategorie "Comfortline" kostet das Business-Paket sogar nur 165 Euro.
Mit Hochdruck arbeitet VW an der Sicherstellung der Einsatztermine für stark gefragte Extras. So soll der 140 PS starke TDI-Passat bereits "im zweiten Quartal" mit Dieselpartikelfilter und Direktschaltgetriebe ausgeliefert werden. Auch Xenonlicht, Solardach und eine Anhängevorrichtung sollen dann verfügbar sein.
Zur Belebung des Geschäfts mit Gebrauchtwagen hat die Volkswagen Bank unterdessen eine Sonderaktion namens "Ohne Bürgen Zins" (OBZ) gestartet.
Angesichts "rückläufiger Realeinkommen und steigender Arbeitslosigkeit", heisst es in einem Schreiben an die Händler, habe sich die Finanztochter zu dieser "Angebotsalternative" entschlossen. Mit der OBZ-Offerte können "bonitätsschwache Privatkunden" nun die "harten Auflagen" (Stellung eines solventen Bürgen, höhere Anzahlung) umgehen und stattdessen den "um einen Risikozuschlag erhöhten Zinssatz" in Anspruch nehmen. Dieser beträgt, je nach Bonitätslage des Interessenten, 9,99 oder 12,99 Prozent. Eine Restschuldversicherung, so die VW Bank, sei jedoch anzuraten.