Berlin. Volkswagen hat die 18 besten Auszubildenden in seinem deutschen Handels- und Servicenetz ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 1700 Mitarbeiter am Azubi Cup 2015 beteiligt. In einem zweiteiligen Online-Wissenstest waren in sechs Berufssparten die jeweils drei besten ermittelt und ins Qualifizierungszentrum Ludwigsfelde eingeladen worden, wo sie über mehrere Tage hinweg ihr Können unter Beweis stellen mussten. Mit vier Azubis schickte die Gottfried-Schultz-Gruppe die meisten Teilnehmer in die Endrunde. Die Gruppe ist allerdings auch der größte deutsche VW-Händler. In der Kategorie Kfz-Mechatroniker blieben die Azubis des Unternehmens sogar unter sich. Erster in diesem Bereich wurde Marius Vaßen aus dem Essener Betrieb.
In der Kategorie Fahrzeuglackierer setzte sich Tim Feiler von Volkswagen Automobile Berlin durch, bei der Karosserieinstandhaltungstechnik Daniel Holtkötter von Mense aus Gütersloh. Bester angehender Automobilkaufmann wurde Marcus Puschner vom Autohaus Pirna. Unter den Kaufleuten für Büromanagement holte Franziska Gsellmann vom Autohaus Rolf Pfister aus Neuenburg den ersten Platz. Bei der Lagerlogistik konnte Daniel Gitt von Link.Lahr punkten. „Wir sind beeindruckt vom herausragenden Engagement unserer Auszubildenden und dem hohen Niveau des Wettbewerbs“, lobte Werner Günzel, Leiter des Ressorts Service Organisationsentwicklung bei VW. Daran könne man sehen, dass die Qualität in der Ausbildung stimme. Die Preisträgerliste zeigt aber auch, dass viele Geschlechterklischees im Autohandel der Realität entsprechen. Bei Mechatronikern und Mechanikern sowie in der Lagerlogistik findet sich keine Frau auf dem Treppchen. Dafür fehlen in der Kategorie Büromanagement die Männer.