Wolfsburg. Die Volkswagen Auto-Uni will ihre Kooperation mit der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien, vertiefen. Eine entsprechende Vereinbarung hat VW-Personalvorstand Peter Hartz Anfang dieses Monats in Wolfsburg unterzeichnet. "Als global agierendes Unternehmen bauen wir international auf starke und kompetente Partner", bekräftigte Hartz. "Mit der Stanford University, einer der weltweit führenden Hochschulen, konnte solch ein Partner gewonnen werden."
Vorgesehen sind Austauschprogramme für VW-Ingenieure und Doktoranden aus Stanford sowie Gastvorlesungen von Professoren der renommierten US-Hochschule in Wolfsburg. Bei VW verspricht man sich davon einen intensiven Austausch von Fachwissen. "In Stanford laufen viele Projekte rund um Auto-Konzepte von morgen", erläutert Klaus Schaaf, der Forschungsleiter der Auto-Uni. "Der Transfer von Know-how, etwa zu X-by-Wire-Technologien, soll jedoch bewusst in beide Richtungen verlaufen."
Im Bereich "Emerging Technologies", so Schaaf, plane die Auto-Uni zudem ein neues Lehr-Modul: Zusammen mit Stanford-Experten soll untersucht werden, auf welche Weise ein Autohersteller wie VW neue Kfz-Techniken oder Design-Trends "schnell und zuverlässig in Produkte umsetzen kann". Schaaf: "Wir erhoffen uns eine Stärkung des Entrepreneur-Denkens."
Walther Zimmerli, der Präsident der Volkswagen Auto-Uni, erwartet zudem vertiefte Einblicke in neue didaktische Methoden: "Die Stanford University besticht durch innovative Lehr- und Lernkonzepte, die sie nicht zuletzt in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen erprobt hat."