Augsburg. Das dafür entwickelte Softwaretool basiert auf Referenzmessungen an schon realisierten Anlagen. Unter anderem zeigt es für verschiedene Komponenten der Anlage den zu erwartenden Energieverbrauch und schlägt energieeffizientere Alternativen vor. Damit ist es möglich, schon in der Angebotsphase gemeinsam mit den Kunden die Anlage und deren Layout hinsichtlich der Energieeffizienz zu optimieren. Durch Messungen an der Anlage wird der prognostizierte mit dem tatsächlichen Energieverbrauch verglichen und so der Inhalt der Datenbank laufend verbessert. „Wir sind jetzt in der Lage, schon im Vorfeld der Planung, beispielsweise für eine Anlage im Karosseriebau, den Energieverbrauch zu simulieren“, verdeutlicht Frank Klingemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kuka Systems. Der Manager hält dabei Energieeinsparungen von 20 Prozent für möglich. Klingemann sieht in dem Analysetool ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. „Die Automobilhersteller haben mir bestätigt, dass sie so etwas noch nicht haben.“ Kosten für die Analyse entstehen den Kunden nicht. „Wir haben den grünen Roboter und jetzt kommt noch die grüne Anlage dazu“, freut sich Klingemann.
Kuka Systems-Tool
Vom grünen Roboter zur grünen Anlage
Für künftige Produktionsanlagen wird das Thema Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit eine immer größere Rolle spielen, ist man bei Kuka Systems überzeugt. Für solche hoch flexiblen Fertigungsanlagen bieten die Augsburger jetzt ein Programmpaket, das den Energie- und Flächenbedarf berechnen kann.