Hannover. Der BMW-Händlerverband VDB hat den jüngst ausgetretenen unzufriedenen Händlern Gespräche angeboten. VDB-Präsident Werner E. Entenmann hofft darauf, die unzufriedenen Händler umstimmen und zur Rückkehr in den Verband bewegen zu können. Sollten die Händler das Gesprächsangebot annehmen, könnte es frühestens im Februar zur Aussprache kommen. Zu den Details der Auseinandersetzung wollte er sich nicht äußern, das seien „Familiengespräche“, sagte Entenmann. Jetzt komme es auf Sacharbeit an. Dem Präsidenten zufolge gibt es derzeit acht Austritte. Diese seien alle noch im Dezember erfolgt. Anfangs war nur von sechs Abtrünnigen die Rede gewesen. Aus Kreisen der ausgetreten Händler, zu denen auch frühere Vorstandsmitglieder des Verbands gehören, hieß es dagegen, ihre Zahl sei inzwischen zweistellig. Hauptargument der Abtrünnigen ist, dass sie sich nicht gut vertreten fühlen. Burkhard Weller, dessen Sparte B&K einer der größten deutschen BMW-Händler ist, hatte jüngst gesagt, es fehle an Vehemenz. Andere Händler äußerten sich im Gespräch mit der Automobilwoche ähnlich. Einige kritisierten auch Entenmann direkt. Dieser bestimme als Präsident Themen und Tonlage. „Der Fisch fängt immer vom Kopf her zu riechen an“, war mehrfach zu hören. Entenmann sagte, bei einer Händlerverbandstätigkeit sei es nun mal so: „Wenn alles gut ist, ist Friede, Freude, Eierkuchen, wenn nicht, gibt es Kritik. Das muss man auch aushalten können.“
VDB will Rebellen zurückholen
Der BMW-Händlerverband VDB hat den jüngst ausgetretenen unzufriedenen Händlern Gespräche angeboten. VDB-Präsident Werner E. Entenmann hofft darauf, die unzufriedenen Händler umstimmen und zur Rückkehr in den Verband bewegen zu können.