Köln. Die Umsatzrendite der deutschen Toyota-Händler ist im ersten Quartal dieses Jahres von 1,6 Prozent auf 0,5 Prozent gesunken. "Die Halbjahresauswertung wird zwar ein etwas besseres Ergebnis bringen, doch der Weg zur Zwei vor dem Komma ist länger geworden", sagt Burkhard Weller, Vorsitzender des Toyota-Händlerverbands. Laut Weller bemüht sich Markus Schrick, Vizepräsident der Toyota Deutschland GmbH, eine Umsatzrendite von drei Prozent zu erreichen. "Jetzt haben wir mit einer versteckten Margenkürzung von rund einem Prozent zu kämpfen", so Weller.
Er wirft dem Importeur vor, mit dem Wegfall einiger Modellreihen wertvolle Ertragsbringer gestrichen zu haben. "Modelle wie Celica oder Previa brachten zwar kaum Stückzahlen, doch an diesen Autos haben wir gut verdient, da es keine Feilschereien um den Preis gab", weiss Weller. In Kürze sollen Gespräche zwischen Verband und Importeur stattfinden. Weller ist zuversichtlich, eine Einigung zu erzielen, da Yoichi Tomihara, Toyota-Deutschland-Präsident, grundsätzlich die Ansicht vertrete, "dass der Handel gutes Geld verdienen soll".