Einen durchgeplanten Tag zu haben, ist nicht ihr vorrangiges Ziel – schließlich hat Sylvia Droll in ihrem Job gelernt, dass immer etwas Unerwartetes kommen kann, das alle Pläne über den Haufen wirft. 1978 hat die heute 55-Jährige bei Audi als Sachbearbeiterin im Labor angefangen – heute ist sie sowohl Leiterin für Zentrale Werkstoff- und Korrosionstechnik bei Audi als auch Leiterin des Konzernlabors von VW. Eine Doppelbelastung, der sie gut standhält – vielleicht auch, weil sie von ihrem Arbeitgeber von Anfang an signalisiert bekommen hat, dass sie jederzeit Bescheid geben könne, wenn es zu viel wird. Generell hat sie Audi als sehr faires Unternehmen kennengelernt: "Frauen haben hier die gleichen Chancen wie Männer – sie müssen sie nur nutzen.“ Eine Frauenquote lehnt Droll, die ursprünglich Pathologin werden wollte, daher ab. Bei allen Wachstumsplänen ihres Arbeitgebers hofft die zweifache Mutter darauf, dass Audi sich die Entscheidungswege und den Geist eines mittelständischen Unternehmens erhält, denn "es war immer unsere Stärke, schnell und pragmatisch zu handeln.“ Einen privaten Auftrag hat sie ihren Söhnen bereits erteilt: Enkel!
Sylvia Droll, Audi
Einen durchgeplanten Tag zu haben, ist nicht ihr vorrangiges Ziel – schließlich hat Sylvia Droll in ihrem Job gelernt, dass immer etwas Unerwartetes kommen kann, das alle Pläne über den Haufen wirft. 1978 hat die heute 55-Jährige bei Audi als Sachbearbeiterin im Labor angefangen – heute ist sie sowohl Leiterin für Zentrale Werkstoff- und Korrosionstechnik bei Audi als auch Leiterin des Konzernlabors von VW.