Barcelona. Das Kürzel SX4 ist Suzuki-Kunden nicht unbekannt. Das Modell, seit 2006 auf dem Markt, gilt in der Kompaktklasse als Trendsetter der Crossover. Es wird parallel zum S-Cross weitergebaut und heißt SX4 Classic. Beide Modelle laufen in Ungarn vom Band. Recht einfach macht Suzuki es dem Kunden bei der Motorenwahl. Zur Verfügung stehen ein Diesel und ein Benziner, beides Vierzylinder, beide 1,6 Liter groß und 120 PS stark. Beim Verbrauch verspricht der Hersteller, zu „den Besten im Segment gehören zu wollen“ und gibt für den Diesel je nach Antriebsart – Zwei- oder Vierradantrieb – nur 4,2 bis 4,6 Liter an. Beim Benziner sind es 5,4 bis 5,9 Liter. Der japanische Autobauer lässt seine Kernkompetenz, den Allradantrieb, auch beim SX4 S-Cross nicht unter den Tisch fallen und bietet ab der Comfort-Linie für 1700 Euro die Option „Allgrip“, ein Allradsystem mit den vier Modi Automatik, Sport, Schnee und Lock. Der Verkauf des SX4 S-Cross läuft bereits. Schnell entschlossenen Kunden, egal, für welche Version sie sich entscheiden, spendiert Suzuki ein Jahr Vollkaskoversicherung.
Suzuki SX4 S-Cross zielt auf junge Familien
Nach fast eineinhalb Jahren Durststrecke können Suzukis Händler aufatmen und dem Kunden endlich wieder ein neues Modell präsentieren, den SX4 S-Cross. Das 4,30 Meter lange Crossover soll vor allem junge Familien ansprechen und ist entsprechend knapp kalkuliert. Die Basisversion „Club“ ist mit 19.490 Euro gut 500 Euro günstiger als Hauptkonkurrent Nissan Qashqai, dabei aber „üppiger ausgestattet“, wie Marketingchef Thomas Wysocki sagt. Wie sicher sich Suzuki mit dem Absatz ist, zeigen die internen Prognosen. Über 10.000 Einheiten will man nächstes Jahr allein in Deutschland verkaufen. Damit würde der SX4 S-Cross zum zweitwichtigsten Modell im Portfolio von Suzuki werden – nach dem Kleinwagen Swift.