Friedberg. Subaru stellt sein Modellprogramm in Europa neu auf und ändert dabei buchstäblich die Erbfolge. Denn als Nachfolger des Legacy ("Vermächtnis") bringt der japanische Allradspezialist jetzt ab 28.900 Euro den etwas kleineren Levorg an den Start. Der sportlich gezeichnete Kombi soll die Lücke zwischen Impreza und Outback schließen und all jene Kunden ansprechen, die den Legacy der vierten, bis 2009 verkauften Generation zur erfolgreichsten Auflage der Baureihe gemacht haben, erläutert Deutschland-Chef Volker Dannath.
Zwar lebt der Legacy in Japan mittlerweile in der sechsten Generation weiter, wird dort aber nur als Limousine verkauft. Weil die in Europa keine Chance hätte, hat Subaru den Export eingestellt und stattdessen den "LEgacy reVOlution touRinG" entwickelt.
Für den Raubzug in der unteren Mittelklasse hat Subaru dem 4,69 Meter langen Kombi alles mitgegeben, was die Marke ausmacht. Der permanente Allradantrieb ist deshalb Standard, und unter der Haube arbeitet ein Boxermotor. Der Vierzylinder wurde für den Levorg völlig neu entwickelt, hat 1,6 Liter Hubraum und 170 PS und steht mit einem Normverbrauch von 6,9 Litern pro 100 Kilometer in der Liste.
In Europa will Subaru im nächsten Jahr 8000 Levorg verkaufen, in Deutschland sollen es 2000 werden. Das Ziel scheint Dannath realistisch: Die ersten 500 Bestellungen hat er schon.