Hamburg. Immer mehr Autobauer bieten für ihre neuen Fahrzeuge internetbasierte Navigationslösungen an. In einigen Audi- und BMW-Modellen etwa kann der Fahrer sein Ziel über Google Maps anwählen. Eine eingebaute SIM-Karte gewährleistet dabei den Internetempfang im Fahrzeug. Noch ist diese Technik nur im oberen Preissegment vertreten. Mittelfristig soll sie jedoch Einzug in das gesamte Spektrum des Fahrzeugmarkts halten. Eine entscheidende Frage bleibt jedoch: Welche Vorteile bieten ins Auto integrierte internetbasierte Navi-Lösungen dem Fahrer im Vergleich zu vorhandener Technik bei Smartphones?
Eine im Herbst veröffentlichte Studie der Marktforscher von J.D. Power and Associates für den US-Markt besagt, dass 60 Prozent der Autofahrer mit vorinstallierten Navigationssystemen zusätzlich ein tragbares System oder ein Smartphone mit entsprechender Funktion besitzen. Ein Viertel dieser Gruppe nutze das Navigationssystem, das ab Werk im Fahrzeug war, überhaupt nicht mehr. Besonders im Hinblick auf einige Funktionen, wie beispielsweise die Umgebungssuche nach Hotels oder anderen "Points of Interest“, dürfte sich dieser Trend verstärken. Zwar verfügen einige Navigationsgeräte über ähnliche Möglichkeiten, doch muss hier in der Regel ein kostenpflichtiger Zusatzdienst genutzt werden.