Mladá Boleslav. Die tschechische VW-Tochter Skoda will noch 2008 auch in Indien und der Ukraine die zweite Auflage des Topmodells Superb fertigen lassen. Auf beiden Wachstumsmärkten werden in Partnerwerken der Volumenmarke derzeit die letzten Exemplare des auf dem VW Passat basierenden Superb I montiert. Das Superb-Stammwerk im tschechischen Kvasiny hatte bereits am 3. April dieses Jahres mit der Serienproduktion der Mittelklasselimousine begonnen. Für das Anlaufjahr des geräumigen Fünfsitzers, der in Deutschland am 5. Juli zu Preisen ab 22.990 Euro zu den Händlern kommt, rechnet Skoda mit einer Fertigung von 20.000 Fahrzeugen.
Bei der Prognose für das erste volle Fabrikations- und Verkaufsjahr hält sich Skoda bedeckt. "Wir wollen die Gesamtproduktionsmenge im Jahr 2009 deutlich erhöhen", erklärte das Unternehmen auf Anfrage lediglich. Eine Kombi-Version des Superb II, die vom Vorgänger nicht zu haben war, wird Skoda Ende nächsten Jahres präsentieren. Für eine Schätzung ihres Verkaufsanteils sei es momentan "noch zu früh".
Der neue Superb "verbindet die typischen Markenwerte mit einem Schuss Luxus", sagte Skoda-Chef Reinhard Jung im Gespräch mit Automobilwoche. "Dieses Auto wird sicher ein Erfolg."