Bockel. Im laufenden Geschäftsjahr hat Dat Autohus nun seinen Hautpstandort ausgebaut. Dabei wurden unter anderem das Transportergeschäft in einem Zentrum gebündelt und das Angebot deutlich erweitert. Auch die Ausstellungsfläche für Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen wurde vergrößert. Insgesamt stieg die Zahl der angebotenen Fahrzeuge in Bockel und Bremen so von 2000 auf 2500. In absehbarer Zeit sollen es 3000 werden. Seit Kurzem ist zudem ein Abhol-Zentrum für Kunden in Betrieb, in das rund eine halbe Million Euro gesteckt wurde. Und der nächste Expansionsschritt ist bereits geplant: Das Unternehmen will die Dienste seiner Werkstätten offensiv auch unabhängig vom Fahrzeugkauf anbieten. Bislang sind die rund 15 Werkstattmitarbeiter vor allem mit der Aufbereitung der Gebrauchtfahrzeuge und der Umsetzung von Käuferwünschen beschäftigt. In Bremen sind bereits zusätzliche Kapazitäten für das Neugeschäft vorhanden. In Bockel hat man in unmittelbarer Nachbarschaft von einem Werkstattbetrieb günstig ein Gelände mit Halle erstanden, die bereits genutzt wird. Aus vier sind so sieben Werkstattplätze geworden. Platz für bis zu acht weitere ist vorhanden. Auch eine Lackierkabine ist geplant. Der Ausbau soll sukzessive erfolgen.
Servicedienste vom Autohus
Zum erwarteten Umsatz durch die Ausweitung des Werkstattgeschäfts will sich Amann nicht konkret äußern. Mit Kampfpreisen will Dat Autohaus nicht arbeiten, sondern seine Angebote eher „im Mittelfeld platzieren“, sagt Amann und fügt hinzu: „Günstig, aber nicht der Günstigste.“ Zielgruppe sind in erster Linie Privatkunden, in zweiter Linie Handwerksbetriebe, die ihre Fahrzeuge im Transporterzentrum von Dat Autohus kaufen. Der Expansionshunger der Norddeutschen ist damit allerdings noch nicht gestillt. Konkrete Pläne gibt es zwar nicht, man sei aber immer auf der Suche nach Gelegenheiten, sagt Amann. Vorzugsweise will man in bevölkerungsstarken Gebieten wie Großstädten aktiv werden. Es muss aber nicht unbedingt im Norden Deutschlands sein. „Nichts spricht dagegen, das auch in Mittel- oder Süddeutschland zu machen“, sagt Amann. Wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt, sei man in der Lage, sehr schnell zu entscheiden. Schließlich soll der Erfolg von Dauer sein.