New York. Technisch nicht mehr vom Discovery sondern vom Range Rover abgeleitet, ist er komplett aus Aluminium gefertigt und damit bis zu 420 Kilo leichter und über 20 Prozent sparsamer. Ein schlichtes Range Rover-Derivat sei er aber nicht, sondern ein Modell mit eigenem Charakter, sagt Speth. Er ist deshalb nicht nur kürzer und flacher als der Range Rover, sondern hat auch ein anderes Fahrwerk und einen individuellen Innenraum mit neuer Sitzanlage. Erstmals gibt es auf Wunsch eine dritte Reihe. „Unter dem Strich liegt der Anteil der Gleichteile deshalb nur bei 25 Prozent“, so Speth. Künftig will er den eigenen Charakter weiter stärken: Vom Range Rover soll es bald eine noch luxuriösere Langversion geben und für den sportlichen Bereich liebäugeln die Briten mit einer Performance-Variante im Stil der R-Modelle von Jaguar. Zunächst werde man sich aber Land Rover widmen, „da haben wir Nachholbedarf“, räumt Speth ein. „Es gibt neben Evoque und Range Rover Sport genügend Raum für die Land Rover-Modelle, den werden wir nutzen“, sagt Speth und verspricht trotz enger Verwandtschaft eine deutliche Differenzierung über Design, Technik und Preisposition. Und am Nachfolger des wichtigen Modells Defender arbeite man bereits mit Hochdruck.
Range Rover Sport bringt neue Dynamik
Land Rover erneuert sein erfolgreichstes Modell und bringt nach über 400.000 Exemplaren die zweite Generation des Range Rover Sport: Mit großem Spektakel von James-Bond-Darsteller Daniel Craig in New York präsentiert, soll er im September ab knapp 60.000 Euro in den Handel kommen, kündigte Jaguar Land Rover-Chef Ralf Speth an.